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Gemeinde Bad Essen - Marina

Die „Marina Bad Essen“ ist das Herzstück des neuen Wohn- und Freizeitquartiers am Mittellandkanal, das auf dem ehemaligen Industriegelände in fußläufiger Verbindung zum Ortszentrum des Kurortes Zentrum des Kurortes entwickelt wurde.

Mit dem symbolischen Spatenstich durch die Niedersächsische Sozialministerin, Frau Cornelia Rundt, am 25. September 2013, wurde mit dem Bau des ca. 3.500 qm großen Hafenbeckens für etwa 35 Sportboot-Liegeplätze begonnen. Die Arbeiten am Servicegebäude und am 1. Bauabschnitt des Hafenplatzes wurden nach der Flutung des Beckens am 2. April 2014 aufgenommen und mit der offiziellen Eröffnung anlässlich des Hafenfestes am  26. Juli 2015 abgeschlossen. 

Seither wird der Sportboothafen in den Sommermonaten durch die Gemeinde Bad Essen betrieben. Und seither ist die Marina zu einem beliebten Anlaufpunkt für Sportbootfahrer geworden, zu einem Ausflugsziel des regionalen Tourismus und zu einem Treffpunkt der jungen Leute und der alten Bad Essener Bürger.  

Die „Bad Essener Sitzblüten“, die von der IPW individuell für den Standort am Hafen Bad Essens entwickelt wurden, konnten im Sommer des vergangenen Jahres auf dem Fangedamm, dem Damm zwischen Hafenbecken und Mittellandkanal montiert werden.

Angelehnt an die Funktion der Strandkörbe an der Nord- und Ostsee, bieten diese drehbaren 1- und 2-sitzigen bunten Blüten wind- und wettergeschützte, intime Plätze von denen aus man das Treiben im Hafen oder die vorbei fahrenden Schiffe auf dem Kanal beobachten kann.

Für die Bootskapitäne werden die bunten Sitz-Skulpturen auf dem Fangedamm zu einer bekannten Landmarke: Bad Essen… das ist da, wo die bunten Blütenknospen stehen.  

Die für den Hafenbetrieb erforderlichen sanitären Anlagen sind neben dem Büro des Hafenmeisters und einer Bar im Servicegebäude untergebracht, welches den Hafenplatz gen Süden baulich rahmt. Ein Durchgang bindet den Bahnsteig der Regionalbahn hinter dem Gebäude direkt an den Hafenplatz an.  

Treppen und Rampen schaffen eine kurze fußläufige Verbindung zu den Geschäften jenseits der Schulallee und zum Zentrum Bad Essens.

Treppen rund um das Hafenbecken erschließen über Stege und Ausleger die Liegeplätze der Boote.

Und Treppen, die bis zum Wasserspiegel des Mittellandkanals herunter führen, laden zum Sitzen und Sonnen ein.  

Seit den ersten vorbereitenden Untersuchungen im Jahr 2003 betreut die IPW das Projekt  „Industriebrache - Hafenstraße Bad Essen“. Die Vorbereitung der jeweiligen Anträge zur Aufnahme in die städtebaulichen Förderprogramme des Landes Niedersachsen, die Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs 2008 und die Aufstellung des städtebaulichen Rahmenplans und des daraus resultierenden B-Planes wurden zusammen mit dem Sanierungsträger und dem Gewinner des städtebaulichen Wettbewerbs von der IPW planerisch betreut. 

Neben der eigentlichen Planung und Bauleitung des Hafenplatzes und der Erschließung des  Wohngebietes stand die IPW der Gemeinde Bad Essen bei der Realisierung des Projektes umfassend zur Seite; beginnend mit der Beantragung von Fördermitteln über die der Koordinierung der verschiedenen Fachplanungen (vom Hochbau des Service-Gebäudes über den konstruktiven Ingenieurbau für das Hafenbecken und den Fangedamm bis hin zur Infrastruktur-Ausstattung des Hafens und den Bau der Stege und Ausleger) bis hin zur Vorbereitung der Abrechnung der verschiedenen Gewerke mit den Förderstellen.  

Derzeit wird der östliche Hafenrand bebaut. Hier entstehen Miet- und Eigentumswohnungen mit Blick auf das Hafenbecken oder den Mittellandkanal, die in 2018 bezugsfertig sein sollen. 

Motiviert durch die rasante Entwicklung, die das Quartier in den vergangenen 3 Jahren genommen hat, steht nun der Umbau des denkmalgeschützten Speichers in Aussicht. Der  Realisierung der nächsten Bauabschnitte an der Waterkant des Mittellandkanals, der Bau eines Anlegers für die „Weiße Flotte“ der Fahrgastschiffe und der Fertigstellung der Promenade bis zur Harpenfelder Brücke steht dann hoffentlich bald auch nichts mehr im Wege.

Marina Bad Essen
Stufenanlage am Mittellandkanal
Sitzstufen am Mittellandkanal
Marina
Sitzblüten
Sitzblüten
Sitzstufen am Mittellandkanal
Marina am Speicher
Förderstellen
Ihre Ansprechpartnerin
Astrid Vieth

Landschaftsarchitektin Astrid Vieth

0 54 07 / 88 0 - 70

A.Vieth@ingenieurplanung.de

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